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Ratgeber

Umzugsmaterial

Die Liste ist kurz. Es kommt nicht darauf an, viel Material zu haben, sondern das richtige – und zwar, bevor Sie anfangen. Wer mittendrin losfahren muss, um Klebeband zu kaufen, verliert dabei schnell einen ganzen Nachmittag.

Aktualisiert am 1. Oktober 2026 · 4 Min. Lesezeit

Was braucht man für den Umzug? Die Liste

Umzugskartons in zwei oder drei Größen. Kleine für alles, was schwer ist – Bücher, Geschirr, Werkzeug. Mittlere für fast alles andere. Große nur für Leichtes, das viel Platz braucht: Kissen, Bettdecken, Kleidung. Ein Umzugskarton muss nicht neu sein, aber er muss trocken und heil sein und sich gut schließen lassen.

Breites Packband. Das ist das Klebeband für Umzugskartons: braun oder transparent, zum Verpacken gemacht. Sie brauchen mehr davon, als Sie denken – der Boden jedes Kartons bekommt zwei Streifen über Kreuz, der Deckel auch.

Packpapier. Glattes, unbedrucktes Papier ist das Beste für Geschirr und Gläser. Es ist das Material, das Ihnen als Erstes ausgeht.

Luftpolsterfolie. Für das, was wirklich zerbrechlich ist: Schalen, Bilder, Spiegel, Teile aus Glas. Sie müssen nicht alles darin einwickeln.

Dicke Filzstifte. Mindestens zwei, mit breiter Spitze und Tinte, die nicht verschmiert. Damit schreiben Sie auf jeden Karton die Nummer und das Zimmer.

Etiketten, wenn Sie nicht direkt auf den Karton schreiben möchten – oder wenn die Kartons gebraucht sind und schon Aufschriften aus einem früheren Leben tragen.

Ein Cuttermesser oder eine Schere. Um jetzt das Klebeband abzuschneiden und später die Kartons zu öffnen.

Was Sie schon zu Hause haben

Einen Teil Ihres Umzugsmaterials haben Sie schon im Schrank:

  • Handtücher, Geschirrtücher und Bettwäsche – ideales Polstermaterial für Kartons mit Geschirr, und mit müssen sie sowieso.
  • Koffer und Reisetaschen – Umzugstaschen, die Sie schon besitzen. Kleidung kommt hinein, und Rollkoffer eignen sich für Bücher: Sie tragen das Gewicht und rollen von allein.
  • Körbe, Schubladen und Aufbewahrungsboxen – sie können gefüllt mitfahren, abgedeckt mit Frischhaltefolie oder einem Tuch.
  • Socken – ein Glas in einer Socke ist ein alter Trick, der funktioniert.
  • Decken und Plaids – Ihre eigenen Umzugsdecken, um Möbel, Tischplatten und Spiegel zu schützen.

Packpapier oder Luftpolsterfolie?

Papier ist billiger, braucht im Karton weniger Platz und reicht für fast alles. Luftpolsterfolie schützt besser gegen Stöße, trägt aber auf. In der Praxis heißt das: Papier für das Alltagsgeschirr, Luftpolsterfolie für die zerbrechlichen Stücke und alles mit Glas.

Zeitungspapier taugt als Füllmaterial, aber nicht direkt an hellem Geschirr oder an Stoffen – die Druckfarbe färbt ab.

Was sich nicht zu kaufen lohnt

Sehr große Kartons, die am Ende zu schwer zum Tragen sind. Dünnes Klebeband aus dem Schreibwarenladen, das sich wieder löst. Und gekauftes Füllmaterial, wenn Sie genug Handtücher und Kleidung haben.

Ein letzter Tipp: das Material an einem Ort

Sammeln Sie alles in einem Karton oder Korb, der mit Ihnen von Zimmer zu Zimmer wandert: Klebeband, Filzstifte, Schere, Papier. Die Hälfte der Zeit, die beim Packen verloren geht, geht für die Suche nach dem Filzstift drauf.

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