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Ratgeber

Was beim Umzug zuerst packen

Wer umzieht, packt vom Entbehrlichsten zum Unverzichtbaren. Die richtige Reihenfolge ist die, mit der Sie bis zum letzten Tag normal in Ihrer Wohnung leben – und in der ersten Nacht im neuen Zuhause das Wichtigste finden.

Aktualisiert am 1. Oktober 2026 · 4 Min. Lesezeit

Wo anfangen: bei dem, was Sie am wenigsten benutzen

Wo fängt man beim Packen der Umzugskartons an? Nicht im größten Zimmer und nicht im schwierigsten, sondern bei allem, was Sie in den nächsten Wochen nicht vermissen werden. Jeder Karton, den Sie früh zukleben, ist einer weniger für den letzten Abend.

Wann also mit den Kartons anfangen? Lange vor dem Umzugstag, mit den Dingen, die Sie nicht benutzen. Wie lange das Packen der Umzugskartons dauert, hängt vor allem davon ab, wie viel Sie besitzen – eine feste Zahl von Tagen, die für alle gilt, gibt es nicht. Die Reihenfolge aber bleibt dieselbe, egal wie viel Zeit Sie haben: Lesen Sie die Liste unten als Checkliste und Zeitplan zugleich.

Die beste Reihenfolge beim Packen für den Umzug

1. Was ohnehin verstaut ist. Keller, Dachboden, Garage, die hinteren Ecken der Schränke. Was Sie in den letzten Monaten nicht angefasst haben, fassen Sie auch in den nächsten Wochen nicht an. Es ist auch der beste Moment, um zu entscheiden, was gar nicht erst mitkommt.

2. Bücher, Schallplatten und Deko. Bilder, Bilderrahmen, Vasen, Dekolampen. Die Wohnung wird leerer, und sie funktioniert trotzdem.

3. Kleidung und Schuhe der anderen Jahreszeit. Im Sommer die Wintermäntel, im Winter die Sommersachen. Dazu Bettwäsche und Handtücher, die Sie übrig haben.

4. Das Geschirr für besondere Anlässe. Das gute Service, die großen Servierplatten, die Stielgläser, die Küchengeräte, die Sie nur ab und zu benutzen.

5. Arbeitszimmer, Spielzeug und Hobbys. Was Sie jede Woche brauchen, bleibt draußen; der Rest wird eingepackt.

6. Die Küche für jeden Tag. In den letzten Tagen behalten Sie pro Person einen Teller, ein Glas und ein Besteck, dazu einen Topf und eine Pfanne. Alles andere kommt in Kartons.

7. Bad und Schlafzimmer. Ganz zum Schluss, und erst am Vortag.

Was zuletzt kommt: der Karton für die erste Nacht

Es gibt einen Karton, den Sie als letzten schließen und als ersten öffnen – manche nennen ihn auch Notfallkarton. Darin ist, was Sie in den ersten vierundzwanzig Stunden in der neuen Wohnung brauchen, solange alle anderen Kartons noch zu sind:

  • Bettlaken, Kopfkissen und ein Handtuch pro Person;
  • Waschzeug und Toilettenpapier;
  • Ladegeräte fürs Handy;
  • die Medikamente, die Sie täglich nehmen;
  • Kleidung zum Wechseln;
  • was Sie für das erste Frühstück brauchen – Kaffeemaschine, Tassen, was bei Ihnen eben üblich ist;
  • eine Schere oder ein Cuttermesser, um die übrigen Kartons zu öffnen.

Kennzeichnen Sie ihn so, dass er mit keinem anderen zu verwechseln ist, und bitten Sie darum, dass er als letzter in den Umzugswagen kommt – dann kommt er als erster wieder heraus.

Was in keinen Karton gehört

Dokumente, Schlüssel, Bargeld, Schmuck und die Geräte, die Sie für die Arbeit brauchen, nehmen Sie selbst mit – sie reisen mit Ihnen, nicht mit dem Umzugsgut.

Und was Sie nach der Ankunft zuerst auspacken

Dieselbe Logik, nur umgekehrt: zuerst der Karton für die erste Nacht, dann Küche und Bad, dann die Schlafzimmer. Deko und Bücher – als Erstes eingepackt – kommen als Letztes aus den Kartons.

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